Für CFOs und Finanzverantwortliche

MarTech-Kosten transparent machen. Bevor die nächste Verlängerung unterschrieben wird.

22% des Marketing-Budgets fließen in Technologie. Die wenigsten Finanzabteilungen kennen die echten Kosten dahinter.

Lizenzrechnungen sind nur die halbe Wahrheit. Setup, interne Betreuung, Integration, Vendor-Management und Exit-Kosten summieren sich auf das Zwei- bis Dreifache. Diese Seite hilft Ihnen, die tatsächliche Total Cost of Ownership sichtbar zu machen und finanzielle Risiken zu identifizieren, bevor sie zu Problemen werden.

2–3×echte TCO gegenüber dem Listenpreis
25%der SaaS-Lizenzen sind ungenutzte Shelfware
15–30%typisches Einsparpotenzial durch Konsolidierung
4%vom Jahresumsatz als DSGVO-Bußgeld möglich

Die vier teuersten blinden Flecken

01

Kosten verteilt über Abteilungen

Marketing, IT und Fachbereiche buchen Tools separat. Niemand sieht die Gesamtsumme, also kann niemand sie steuern. Schatten-IT-Kosten tauchen in drei verschiedenen Kostenstellen auf oder in keiner.

02

Verträge auf Autopilot

Ohne Fristenliste verlängern sich Verträge automatisch zu alten Konditionen. Preiserhöhungen von 5 bis 15% pro Jahr laufen durch, weil niemand rechtzeitig verhandelt.

03

TCO unbekannt

Die Lizenzkosten sind bekannt. Interne Personalkosten, Implementierung, Schulung und Exit-Kosten sind es nicht. Bei Neuanschaffungen wird der Jahrespreis verglichen statt der TCO über drei Jahre.

04

Compliance als Nachzügler

Fehlende AVV, unklarer Datenstandort, keine dokumentierte Lieferantenbewertung nach NIS2. Die nachträgliche Aufarbeitung kostet 15.000 bis 40.000 Euro. Die Haftung liegt bei der Geschäftsführung.

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Der schnellste Einstieg. Gehen Sie die Fragen mit Ihrem Team durch. Jede offene Frage markiert eine Lücke, an der es sich zu arbeiten lohnt.

MarTech Kosten-Check: CFO Edition

21 Fragen, die Ihr Finance- und Procurement-Team konkret beantworten können sollte.

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Wie ich als externer Blick helfe

Wenn die Checkliste offene Fragen aufdeckt, mache ich die tatsächlichen Kosten in einem strukturierten, vendor-neutralen Projekt sichtbar. Festpreis, klarer Zeitrahmen, ein Report, den Ihr Einkauf direkt umsetzen kann.

Häufige Fragen von CFOs

Was kostet ein MarTech-Stack wirklich?

Die Lizenzkosten machen nur 40 bis 60% der Total Cost of Ownership aus. Der Rest entsteht durch Setup, Integration, interne Betreuung (Faustregel: 0,5 bis 1 Vollzeitstelle pro 10 Tools), Schulung, Vendor-Management und Exit-Kosten. Realistisch liegt die echte TCO beim Zwei- bis Dreifachen des Listenpreises.

Wie viel lässt sich bei MarTech-Kosten einsparen?

Im Mittelstand sind 15 bis 30% der Gesamtkosten durch Konsolidierung realisierbar. Der größte Hebel sind ungenutzte Lizenzen (im Schnitt 25% Shelfware), doppelte Tools für denselben Zweck und Verträge, die ohne Verhandlung zu Listenpreisen verlängert wurden.

Welche Compliance-Kosten drohen bei SaaS-Tools?

Ohne gültigen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach DSGVO Art. 28 haftet die Geschäftsführung persönlich, mit Bußgeldern bis 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes. NIS2 verlangt seit Oktober 2024 zusätzlich eine dokumentierte Lieferantenbewertung. Die nachträgliche Aufarbeitung kostet typisch 15.000 bis 40.000 Euro.

Warum eine vendor-neutrale Beratung statt der Anbieter selbst?

Anbieter haben ein Interesse daran, mehr zu verkaufen, nicht weniger Tools zu betreiben. Eine vendor-neutrale Analyse bewertet Ihren Stack ohne Verkaufsinteresse und empfiehlt auch Konsolidierung oder Kündigung, wenn das die günstigere Lösung ist.

Versteckte Kosten finden, bevor sie das Budget sprengen.

Ein vendor-neutrales Assessment mit TCO-Berechnung, Redundanz-Analyse und priorisierter Einsparliste. Kein Verkaufsgespräch, sondern eine belastbare Entscheidungsgrundlage.